Wichtige Infos!

Erlaubnisscheine für die neue Rodachstrecke sind ab dem 02.01.2019 bei der Fa. SMV-Fishing in Neuensee erhältlich. Dort werden Ihnen die Bedingungen erläutert.
Die Waller-Trophy 2019 ist Geschichte. In einem der fangreichsten Wettkämpfe dieses mittlerweile in den Rang einer Traditionsveranstaltung aufgestiegenden Hegefischens konnte sich Bernd Lotz den Titel knapp vor Timo Weidhaus sichern. Der Waller ist bei uns auf dem Vormarsch - die Trophy auch. Näheres mit Bildern demnächst in der Rubrik Welsangeln und in der Rubrik Bilder des Monats.
Der Foto- und Videowettbewerb 2018 ist entschieden. Die Preisträger finden sich in der Rubrik "Flime, Bilder und Bericht", "Schönstes Foto/Video 2018". Wer sich als Preisträger schon einen entsprechenden Erlaubnisschein besorgt hat, kann den Gegenwert nach Rücksprache bei einer unserer Verkaufsstellen als Einkaufsgutschein einlösen. Also Gewinner: Bitte melden! Der Wettbewerb "Schönstes Bild/Video" findet auch in 2019 statt.
Für die Kuhweide in Seubelsdorf werden wie gehabt beim Angelspezi in Bad Staffelstein Schlüssel hinterlegt. Diese können gegen ein Pfand von 20€ entliehen werden und müssen spätestens am nächsten Tag zurückgebracht werden.
Fliegenfischen: Neu im Jahr 2019 ist ein regelmäßiger Fliegenfischer Stammtisch, jeden letzten Freitag im Monat in der Gaststätte "Wallachei" in Lichtenfels unter Federführung von "easy flyfishing". Auch das neue Kursangebot ist unter "Fliegenfischen" veröffentlicht. Außerdem gibt es ein tolles, neues Video zum Werfen mit der Fliegenrute

Der Kormoran - ohne Querverbaue in Flüssen wäre er sicher kein Problem - Schuld hat er jedenfalls keine

Eine sehr informative Darstellung zum Kormoran mit allen maßgeblichen Statistiken und rechtlichen Regelungen in Bayern finden Sie hier:

 

 

http://www.lfu.bayern.de/natur/vogelmonitoring/kormoran/index.htm

 

 

Jedem Angler wird empfohlen, diese Seite einmal zu lesen. Bevor man mitredet, sollte man sich mit den einschlägigen Fakten und rechtlichen Regelungen auskennen.

 

Der Kormoran lebt in großer Zahl am Main. Er ist ein hochspezialisierter Fischjäger. Über seine Fähigkeiten bei der Fischjagd kann man nur staunen. Er kann tief tauchen und auch in der Gruppe jagen. Er ist der Champion unter den Fischjägern. Das verdient uneingeschränkte Bewunderung. Er ist ein Tier und folgt seinen uralten Instikten. Von den Streitereien, die um ihn geführt werden, weiß er nichts. Er ist kein Straftäter und hat auch keine Schuld im menschlichen Sinne. Aber er ist für die Fischerei ein Problem, und zwar deshalb, weil unsere Flüsse (massiv) querverbaut sind. Dieser Zusammenhang wid hier oft übersehen, und es gilt, über ihn ernsthaft nachzudenken und zu reden. Wäre der Fluss nämlich von der Quelle bis zur Mündung unverstaut, wären so viele Fische hier, dass der Kormoran gar nicht hinterherkommen würde. Wer das nicht glaubt, mag sich unverstaute Flüsse unter ähnlichen klimatischen Bedingungen im Ausland ansehen. In verstauten Flüssen ist die Fischpopulation aber ungleich geringer, weil wandernde Arten wie die Lachs fehlen, der in fünf, sechs oder gar acht verschiedenen Arten in millionenfacher Stückzahl in aufeinanderfolgenden zeitlichen Perioden den Fluss heraufkommt, und da ist der Kormoran als hocheffizienter und hochspezialisierter Fischjähger natürlich kein Problem, aber in verstauten Flüssen. Insbesondere Äschen weichen dem aus der Luft jagenden Kormoran nicht aus und verstecken sich auch nicht vor ihm. Sie sind deshalb eine leichte Beute. Den Kormoran dafür zu beschuldigen, greift zu kurz. Es ist das Konzert der Bedingungen, das den Unterschied macht. Man muss die Bedingungen verändern. Jeder Querverbau hält den Lachs auf. Umgehungsgerinne sind sicher ein Fortschritt, aber nicht das Nonplusultra, denn Fische und insbesondere Lachse folgen dem Strömungsdruck. Die von einigen Besserwissern aufgestellte Behauptung, dass etwa Angler den Bestand bestimmter Fischarten wie etwa der Äsche gefährden, haben wir mit Befremden zur Kenntnis genommen. Das ist - auch mit Verlaub - Unfug. Die von Anglern gefangenen Äschen machen einen verschwindend geringen Anteil aus. Wenn wir nicht auf die Äschen achten würden, wären sie schon weg.

 

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