Wichtige Infos!

Mit Timo Weidhaus haben wir einen neuen Guide speziell für das immer gefragtere Welsangeln gewinnen können. Weitere Informationen unter "Urlaub + Guiding am Main".
Die Erlaubnisscheine für die Bad Staffelsteiner Lauter sind endlich im Angelspezi erhältlich. Vor bzw. beim ersten Angeln dort muss einen zusätzliche kostenpflichtige Einweisung erfolgen. Die terminliche Planung dieser Einweisung erfolgt über eine Kontaktmail an die Mainfischereigemeinschaft. Aufgrund der Lage mitten in der Stadt und einigen Verbotszonen bitten wir um Verständniss für diese Maßnahme.
Für die Kuhweide in Seubelsdorf sind jetzt auch beim Angelspezi in Bad Staffelstein Schlüssel hinterlegt. Diese können gegen ein Pfand von 20€ entliehen werden und müssen spätestens am nächsten Tag zurückgebracht werden.
Mittlerweile ist die Wallertrophy 2017 sehr erfolgreich gelaufen. Den Bericht dazu gibt es unter der Rubrik "Filme, Bilder und Berichte" bei "Berichte" zu lesen.

Im Oktober gibt es neue Angebote für die Fliegenfischer durch Easy Flyfishing. Vom 07. - 08.10. findet ein Wurfkurs für Fortgeschrittene statt und am 21.10. ein Bindekurs für Hechtstreamer.
Wichtige Informationen und genaue Kartierungen zum Beangeln der Wehre unter "Aktuelle Informationen", "Aktuelles", "Betreten der Wehranlagen".
Der Wettbewerb "Schönstes Bild/Video" findet auch in 2017 statt. Die Preisträger 2016 und die Einzelheiten finden Sie in der Rubrik "Filme, Bilder & Berichte", "Fotowettbewerb".

Der Aal - früherer Brotfisch am Main

April 2014

Das Angeln am Main war noch bis in die 90er Jahre für viele unserer Angler Aalangeln. Die gefangenen Aale wurden geräuchtert oder gebraten den Gästen serviert, deren Bewunderung einem dann sicher war. Der schöne und schmackhafte Fisch konnte gefangen werden, wenn man wußte, wie. Das Aalangeln am Main war deshalb geheimnisumwittert. Der Rückgang des Aals ist eine traurige Geschichte. Dass daran die Angler schuld wären, ist allerdings - mit Verlaub - Unfug. Die fehlenden Druchgängigkeit unserer Flüsse und die Gier nach diesem Speisefisch, auch und insbesondere international, haben dem Aal, der weite Strecken durch unsere Flüsse und den Atlantik zurücklegen muss, um zu seinen Laichgründen zu kommen, schwer zugesetzt. Auch Heute noch werden von den Kennern bei uns Aale gefangen, auch große. So sind uns Fische mit bis zu 1 m auch jüngst noch gemeldet worden. Wegen der Bedrohung des Aals, an der wir nicht schuld sind, wollen wir aber über die spezifischen Methoden und auch die jahreszeitlichen Bedingungen des Aalangelns hier nicht viele Worte verlieren. Wir bitten unsere Aalexperten um größtmögliche Zurückhaltung, auch die Respektierung der neuen Aalschonzeit, auch wenn deren Sinnhaftigkeit (der Fisch laicht hier nicht) den Einen oder Anderen beschäftigen mag. Wir sind jedenfalls mit nicht unerheblichem finanziellen und logistischem Einsatz damit befasst, den Aal wieder in die Form zu bringen, in der er einmal war, denn wir wissen sehr wohl, dass der Main einmal eine Topadresse für Aalangler war. Wenn es um den Schutz und die Förderung des Aals geht, scheuen wir auch Streit nicht. Zwar wäre es schön, wenn hier nicht mehr vorhandene Fische wie Lachs und Stör wieder heimisch würden, und dies ist ein stiller Traum der Geschäftsführung, aber ehrlicherweise und auch vernünftigerweise ist es der Aal, um den wir uns mit Kraft und Einsatz kümmern, denn die Chancen, ihm mit Erfolg zu helfen, sind weit größer, als solche Traumfische zu uns zurückzubringen.

Aalfang - oft sind Barsche dabei
Oliver Fiedler mit durchaus respektablem Aal aus unserer Strecke
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