Wichtige Infos!

Erlaubnisscheine für die neue Rodachstrecke sind bei der Fa. SMV-Fishing in Neuensee erhältlich. Dort werden Ihnen die Bedingungen erläutert.
Die Waller-Trophy 2020 steht vor der Tür. Traditionell findet die Veranstaltung am 2. Wochenende des Lichtenfelser Schützenfestes statt, dieses Mal in der Strecke von Hochstadt bis Oberwallenstadt. Einzelheiten finden Sie in der Rubrik "Wallerangeln", "Wallertrophy 2020".
Der Foto- und Videowettbewerb 2019 ist entschieden. Die Preisträger finden sich in der Rubrik "Flime, Bilder und Bericht", "Schönstes Foto/Video 2019". Wer sich als Preisträger schon einen entsprechenden Erlaubnisschein besorgt hat, kann den Gegenwert nach Rücksprache bei einer unserer Verkaufsstellen als Einkaufsgutschein einlösen. Also Gewinner: Bitte melden! Der Wettbewerb "Schönstes Bild/Video" findet auch in 2020 statt.
Für die Kuhweide in Seubelsdorf werden wie gehabt beim Angelspezi in Bad Staffelstein Schlüssel hinterlegt. Diese können gegen ein Pfand von 20€ entliehen werden und müssen spätestens am nächsten Tag zurückgebracht werden.
Fliegenfischen: Die neuen Kursangebote 2020 von Easy-Flyfishing und Kilian Flyfishing sind unter "Fliegenfischen" veröffentlicht.

Der Aal - früherer Brotfisch am Main

April 2014

Das Angeln am Main war noch bis in die 90er Jahre für viele unserer Angler Aalangeln. Die gefangenen Aale wurden geräuchtert oder gebraten den Gästen serviert, deren Bewunderung einem dann sicher war. Der schöne und schmackhafte Fisch konnte gefangen werden, wenn man wußte, wie. Das Aalangeln am Main war deshalb geheimnisumwittert. Der Rückgang des Aals ist eine traurige Geschichte. Dass daran die Angler schuld wären, ist allerdings - mit Verlaub - Unfug. Die fehlenden Druchgängigkeit unserer Flüsse und die Gier nach diesem Speisefisch, auch und insbesondere international, haben dem Aal, der weite Strecken durch unsere Flüsse und den Atlantik zurücklegen muss, um zu seinen Laichgründen zu kommen, schwer zugesetzt. Auch Heute noch werden von den Kennern bei uns Aale gefangen, auch große. So sind uns Fische mit bis zu 1 m auch jüngst noch gemeldet worden. Wegen der Bedrohung des Aals, an der wir nicht schuld sind, wollen wir aber über die spezifischen Methoden und auch die jahreszeitlichen Bedingungen des Aalangelns hier nicht viele Worte verlieren. Wir bitten unsere Aalexperten um größtmögliche Zurückhaltung, auch die Respektierung der neuen Aalschonzeit, auch wenn deren Sinnhaftigkeit (der Fisch laicht hier nicht) den Einen oder Anderen beschäftigen mag. Wir sind jedenfalls mit nicht unerheblichem finanziellen und logistischem Einsatz damit befasst, den Aal wieder in die Form zu bringen, in der er einmal war, denn wir wissen sehr wohl, dass der Main einmal eine Topadresse für Aalangler war. Wenn es um den Schutz und die Förderung des Aals geht, scheuen wir auch Streit nicht. Zwar wäre es schön, wenn hier nicht mehr vorhandene Fische wie Lachs und Stör wieder heimisch würden, und dies ist ein stiller Traum der Geschäftsführung, aber ehrlicherweise und auch vernünftigerweise ist es der Aal, um den wir uns mit Kraft und Einsatz kümmern, denn die Chancen, ihm mit Erfolg zu helfen, sind weit größer, als solche Traumfische zu uns zurückzubringen.

Aalfang - oft sind Barsche dabei
Oliver Fiedler mit durchaus respektablem Aal aus unserer Strecke
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