Wichtige Infos!

Mit Timo Weidhaus haben wir einen neuen Guide speziell für das immer gefragtere Welsangeln gewinnen können. Weitere Informationen unter "Urlaub + Guiding am Main".
Die Erlaubnisscheine für die Bad Staffelsteiner Lauter sind endlich im Angelspezi erhältlich. Vor bzw. beim ersten Angeln dort muss einen zusätzliche kostenpflichtige Einweisung erfolgen. Die terminliche Planung dieser Einweisung erfolgt über eine Kontaktmail an die Mainfischereigemeinschaft. Aufgrund der Lage mitten in der Stadt und einigen Verbotszonen bitten wir um Verständniss für diese Maßnahme.
Für die Kuhweide in Seubelsdorf sind jetzt auch beim Angelspezi in Bad Staffelstein Schlüssel hinterlegt. Diese können gegen ein Pfand von 20€ entliehen werden und müssen spätestens am nächsten Tag zurückgebracht werden.
Mittlerweile ist die Wallertrophy 2017 sehr erfolgreich gelaufen. Den Bericht dazu gibt es unter der Rubrik "Filme, Bilder und Berichte" bei "Berichte" zu lesen.

Im Oktober gibt es neue Angebote für die Fliegenfischer durch Easy Flyfishing. Vom 07. - 08.10. findet ein Wurfkurs für Fortgeschrittene statt und am 21.10. ein Bindekurs für Hechtstreamer.
Wichtige Informationen und genaue Kartierungen zum Beangeln der Wehre unter "Aktuelle Informationen", "Aktuelles", "Betreten der Wehranlagen".
Der Wettbewerb "Schönstes Bild/Video" findet auch in 2017 statt. Die Preisträger 2016 und die Einzelheiten finden Sie in der Rubrik "Filme, Bilder & Berichte", "Fotowettbewerb".

Rapfenangeln am Main

Fangmöglichkeiten

62 cm - Rapfen, Bild: Bernd Zimmermann
2013: 71 cm, 3,5 kg, Strecke A

Der Rapfen ist unser lautester Fisch. Vorwiegend im oberen Drittel einer Stauhaltung und insbesondere hinter Wehren stellt er an sonnigen Tagen mit zum Teil weit hörbaren Schlägen Insekten und anderen Oberflächentieren nach. Als Speisefisch ist er nicht besonders beliebt, weshalb er eher selten beangelt wird. Große Rapfen sind Beifänge beim Forellen-, Äschen- oder Zanderangeln. Exemplare bis zu 10 Pfund werden regelmäßig gemeldet. Da er kaum beangelt wird, wächst bei uns zu stattlichen Exemplaren heran. Wenn man einen Forellen- oder Äschenangler hinter einem Wehr in unserer Strecke hektisch stolpernd mit der Rute in der Hand den Main hinunterlaufen sieht, dann hat naheliegend ein starker Rapfen gebissen. Im Drill ist der Rapfen explosiv. Der zuweilen noch vor dem Aufschlagen des kleinen Spinners, Poppers oder Gummifischs in der Luft erfolgende Biss ist rabiat. Seine Schläge werden oft als Wallerraubzüge fehlinterpretiert. Auch der Biber verleitet mit seinem zum Teil sehr lautstarken nächtlichen Schlägen den einen oder anderen Angler zu dem Fehlschluss, ein riesiger Waller habe geraubt. Der Rapfen kann einen Angler zu Verzweiflung bringen, denn Gerät und Köder müssen genau passen und insbesondere dem Umstand Rechnung tragen, dass der Rapfen als tagaktiver Oberflächenräuber sehr gut sehen kann. Es kann also sein, dass der offensichtlich in nur 5 bis 10 m vor einem raubende Großrapfen auch in hunderten von Würfen nicht zum Biss motiviert werden kann, weil irgendeine scheinbar unbedeutende Komponente des Gerätes oder des Köders nicht passt. Wenn der Fisch dann aber beim vielleicht 101. Wurf spekatuklär zuschnappt, sind die vorherigen 100 Versuche vergessen und verziehen.

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