Wichtige Infos!

Erlaubnisscheine für die neue Rodachstrecke sind ab dem 02.01.2019 bei der Fa. SMV-Fishing in Neuensee erhältlich. Dort werden Ihnen die Bedingungen erläutert.
Die Waller-Trophy 2019 findet vom 19. - 21.07.2019 statt. Anmeldeschluss ist der 16.03.2019. Zu den Teilnahmebedingungen im Einzelnen s. Wallerangeln, Wallertrophy. Es wird dieses Jahr besonders spannend, denn Timo Weidhaus greift nach dem Triple.
Der Foto- und Videowettbewerb 2018 ist entschieden. Die Preisträger finden sich in der Rubrik "Flime, Bilder und Bericht", "Schönstes Foto/Video 2018". Wer sich als Preisträger schon einen entsprechenden Erlaubnisschein besorgt hat, kann den Gegenwert nach Rücksprache bei einer unserer Verkaufsstellen als Einkaufsgutschein einlösen. Also Gewinner: Bitte melden! Der Wettbewerb "Schönstes Bild/Video" findet auch in 2019 statt.
Wir begrüßen Sie herzlich am Vatertag (30.05.2019) auf unserem Stand/Gelände in Oberwallenstadt am Mainerlebnistag! Lassen Sie sich die Gewässerhege und das Angeln von unseren Leistungsträgern/einigen der besten Anglern in unserer Region, wie z.B. Welsangeln, Karpfenangeln, Feederangeln und Fliegenangeln, zeigen und erläutern. Man lernt nie aus!
Für die Kuhweide in Seubelsdorf werden wie gehabt beim Angelspezi in Bad Staffelstein Schlüssel hinterlegt. Diese können gegen ein Pfand von 20€ entliehen werden und müssen spätestens am nächsten Tag zurückgebracht werden.
Fliegenfischen: Neu im Jahr 2019 ist ein regelmäßiger Fliegenfischer Stammtisch, jeden letzten Freitag im Monat in der Gaststätte "Wallachei" in Lichtenfels unter Federführung von "easy flyfishing". Auch das neue Kursangebot ist unter "Fliegenfischen" veröffentlicht.

Zandernangeln im Main - die Spezialisten lassen grüßen

108 cm, Juni 2014
schöner Mainzander aus der Strecke A

Der Main verfügt über einen guten Zanderbestand. Um diesen weiter zu verbessern wurde im Winter 2011/2012 begonnen mit alten Christbäumen Laichnester an geeigneten Stellen anzulegen. Diese Bemühungen, die zuerst im Baggersee Reundorf erfolgten, werden in den folgenden Jahren auch an anderen Stellen durchgeführt. Trotz des guten Bestandes bleibt das Zanderangeln im Main anspruchsvoll. Das liegt zum einen daran, dass der Fluss sehr unterschiedliche Tiefen und Strukturen aufweist, zum anderen aber an der grundsätzlichen Schwierigkeit des Zanderangelns.

Anlage des Laichnestes im Reundorfer Baggersee - Frühjahr 2012

Als bestes Gebiet in der Strecke A ist der Bereich zwischen der Mündung des Lichtenfelser Mühlbachs bis zur Reundorfer Holzbrücke anzusehen. Aber auch unterhalb des Hausener Wehres und im Bereich um den Auslauf des Wiesener Sees bestehen gute Fangchancen. Aber Achtung: Der Wiesener See selbst darf aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht beangelt werden. Also bitte nicht von der Mündung in den See hineinangeln. In der Strecke B ist es deutlich schwieriger, den Kammschuppern zu Leibe zu rücken. Aber auch hier sind oberhalb von Schwürbitz und unterhalb des Michelauer Wehres Fänge möglich. Nochmal zu betonen ist, dass die Glasaugen sehr wohl im gesamten Bereich zwischen Hochstadt und Ebensfeld vorkommen. Aufgrund der geringeren Anzahl und der größeren Empfindlichkeit gegenüber Wasser- und Wetterveränderungen ist er aber deutlich schwieriger zu überlisten als der Hecht, und so trennt sich hier unter den Anglern sozusagen "die Spreu vom Weizen". Nur, wer sich über Jahre einen Erfahrungsschatz aufbaut, viel probiert und auch lange Durststrecken durchleiden kann, wird regelmäßig, und dann aber auch "mit Ansage" fangen können. 

Für die Ansitzangler stehen die Chancen gleich gut wie für Spinnfischer. An den zahlreichen und ebenso fangträchtigen wie hängerreichen Steinschüttungen empfiehlt sich für Naturköder die Verwendung von langen Stellfischruten mit leichten Schwimmern. So lässt sich der Köder punktgenau am Fuß der Steinschüttung anbieten. Im Gegensatz zu den meistens verwendeten Grundruten hat man so obendrein ein System mit sehr sensiblen Bissanzeige, die dem vorsichtigen Zander nur wenig Widerstand bietet und nahezu hängerfrei ist.

Bei den Kunstködern haben sich ganz klar die Gummiköder durchgesetzt. Dies zum einen durch ihre gute Fängigkeit, zum anderen aber auch wegen ihrem relativ niedrigen Preis. Aufgrund der hohen Hängergefahr kann ein Spinnangeltrip mit teueren Wobblern oder dem aufwendigen Drachkowitch-System durch die im Main unausweichlichen Abrisse schnell für eigene Frustration und große Freude bei den Angelgerätehändlern sorgen.

Egal welche Methode bevorzugt wird, abrieb- und bissfeste Vorfächer sind aufgrund des hervorragenden Hechtbestandes ein Muss für den waidgerechten Angler.

 

Erfolgreiche Zanderangler am Main sind verschwiegen und mißtrauisch, wie auch die Zander selbst. Sie halten sich nicht zu Unrecht für die versiertesten unserer Zunft. Wer zu ihnen gehört, wird schon die vorangegangenen Zeilen mit Mißbilligung gelesen haben. Für ihn sind sie aber auch nicht gedacht.

zwei gute Mainzander, gefangen beim nächtlichen Kunstköderangeln
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