Wichtige Infos!

Der Wettbewerb "Schönstes Bild/Video" findet auch in 2018 statt. Die Preisträger 2017 und die Einzelheiten finden Sie in der Rubrik "Filme, Bilder & Berichte", "Fotowettbewerb": Timo Weidhaus und Jörg Breidenbach mit Welsen aus der Strecke A.
Die Erlaubnisscheine für die Bad Staffelsteiner Lauter sind auch 2018 im Angelspezi erhältlich. Vor bzw. beim ersten Angeln dort muss einen zusätzliche kostenpflichtige Einweisung erfolgen. Die terminliche Planung dieser Einweisung erfolgt über eine Kontaktmail an die Mainfischereigemeinschaft. Aufgrund der Lage mitten in der Stadt und einigen Verbotszonen bitten wir um Verständniss für diese Maßnahme.
Für die Kuhweide in Seubelsdorf sind jetzt auch beim Angelspezi in Bad Staffelstein Schlüssel hinterlegt. Diese können gegen ein Pfand von 20€ entliehen werden und müssen spätestens am nächsten Tag zurückgebracht werden.
Neue Termine für Fliegenfischen Wurfkurse zum Binden von Fliegen gibt es in der Rubrik "Fliegenfischen".

Wichtige Informationen und genaue Kartierungen zum Beangeln der Wehre unter "Aktuelle Informationen", "Aktuelles", "Betreten der Wehranlagen".

Fliegenfischen auf Rapfen

von Dr. Oliver Freiburg

Rapfen, auch sie fängt man mit der Fliege

Der Rapfen ist bei uns heimisch. Immer wieder werden schöne Exemplare als Beifänge beim Kunstköderangeln oder beim Angeln auf Zander erbeutet. Lebhafte Raubzüge an der Oberfläche ind er wärmeren Jahreszeit werfen die Frage auf: Warum nicht mit der Fliegenrute auf Rapfen, zumal gerade diese Art der Angelei einen Oberflächenräuber besonders gut anspricht?

 

Wie geht es und was braucht man?

 

Eine 6er oder 7er Rute sollte man verwenden, denn es gibt im Main etliche große Rapfen. Ab 70 cm wird es mit einer 5er schwer, ganz zu schweigen von leichteren Ruten. Auch sind die zu werfenden Köder einfach zu groß, um in der Range zwischen 3-5 noch etwas bewegen zu können. Das Tippet sollte länger sein als gewöhnlich, nicht nur 9 Fuß, sondern 12 Fuß, davon die letzten mindestens 50 cm 0,20 mm bis 0,25 mm Fluorcarbon. Werfen können sollte man mit links und rechts, zumindest aber einen sicheren Backhandcast, denn es hängt immer von der Seite des Flusses ab, welche Hand man braucht. Wer Switchcasten kann, ist sicher nicht im Nachteil. Auch Rollwürfe sind zuweilen sinnvoll. Der Köder sollte im Normalfall ein Oberflächenköder sein, der schnell geführt wird. Passt die Fliege, kommt der Biss in der Regel sofort und heftig. Dann gilt es kühlen Kopf zu bewahren, denn große Rapfen sind explosive Kämpfer. Wer beobachtet, ist klar im Vorteil. Die Raubzüge der Rapfen sind im Normalfall sehr gut seh- und hörbar. Wenn ein Rapfen gebissen hat und gehakt wurde, geht in der Regel in der nächsten halben Stunde nichts mehr. Dann ist eine Pause oder ein Stellenwechsel sinnvoll. Zeitlich sind die späten Abendstunden mit gerade noch ausreichendem Restlicht im Frühsommer ideal. Wer einen Rapfen über 80 oder gar 90 cm mit der Fliegenrute fängt, der hat etwas erlebt, das er sein Leben nicht vergessen wird.

 

 

schöner Rapfen - Juni 2018
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