Wichtige Infos!

Mit Timo Weidhaus haben wir einen neuen Guide speziell für das immer gefragtere Welsangeln gewinnen können. Weitere Informationen unter "Urlaub + Guiding am Main".
Die Erlaubnisscheine für die Bad Staffelsteiner Lauter sind endlich im Angelspezi erhältlich. Vor bzw. beim ersten Angeln dort muss einen zusätzliche kostenpflichtige Einweisung erfolgen. Die terminliche Planung dieser Einweisung erfolgt über eine Kontaktmail an die Mainfischereigemeinschaft. Aufgrund der Lage mitten in der Stadt und einigen Verbotszonen bitten wir um Verständniss für diese Maßnahme.
Für die Kuhweide in Seubelsdorf sind jetzt auch beim Angelspezi in Bad Staffelstein Schlüssel hinterlegt. Diese können gegen ein Pfand von 20€ entliehen werden und müssen spätestens am nächsten Tag zurückgebracht werden.
Mittlerweile ist die Wallertrophy 2017 sehr erfolgreich gelaufen. Den Bericht dazu gibt es unter der Rubrik "Filme, Bilder und Berichte" bei "Berichte" zu lesen.

Im Oktober gibt es neue Angebote für die Fliegenfischer durch Easy Flyfishing. Vom 07. - 08.10. findet ein Wurfkurs für Fortgeschrittene statt und am 21.10. ein Bindekurs für Hechtstreamer.
Wichtige Informationen und genaue Kartierungen zum Beangeln der Wehre unter "Aktuelle Informationen", "Aktuelles", "Betreten der Wehranlagen".
Der Wettbewerb "Schönstes Bild/Video" findet auch in 2017 statt. Die Preisträger 2016 und die Einzelheiten finden Sie in der Rubrik "Filme, Bilder & Berichte", "Fotowettbewerb".

Angeln mit Jugendlichen und Kindern

von Dr. Oliver Freiburg

Personen, die das 10., nicht aber das 18. Lebensjahr vollendet haben (Jugendliche),können einen Jugendfischereischein erhalten, der mit Wirkung vom Ausstellungstag für die Zeit bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erteilt wird. Der Jugendfischerschein berechtigt zur Ausübung des Fischfangs nur in verantwortlicher Begleitung eines volljährigen Inhabers eines Fischereischeins, Art. 58 Abs. 2 Satz 1 und Satz 2 BayFiG. Dem Inhaber eines Jugendfischereischeins fehlt regelmäßig die Reife und/oder Qualifikation für die eigenverantwortliche Ausübung des Fischfangs. Die volljährige Begleitperson muss in einer Weise „gegenwärtig“ sein, dass sie jederzeit anweisend oder handelnd eingreifen kann. Die Verantwortlichkeit der Begleitperson erstreckt sich dabei auf alle Aspekte des Fischfangs, unabhängig davon, ob sie im Fischereirecht selbst (z.B. Schonzeiten und –maßnahmen), im Wasserrecht (Reinhaltung des Gewässers, Berücksichtigung des Gemeingebrauchs), im Naturschutzrecht oder im Tierschutzrecht geregelt sind. Besonders hervorzuheben ist die Verantwortung der Begleitperson für ein tierschutzgerechtes Verhalten des Jugendlichen (Braun/Keiz, Fischereirecht in Bayern, Kommentar, Art. 58 nF, 65 aF BayFiG, Rn. 8). Eine solche Gegenwärtigkeit liegt – sicher – nicht vor, wenn sich die volljährige Begleitperson mit Fischereischein z.B. - wie im Jahr 2012 geschehen - auf dem anderen Ufer des Flusses befindet und den Jugendlichen erst über eine Strecke von mehreren 100 m erreichen kann. Die verantwortliche Begleitperson darf sich nur wenige Meter von dem angelnden Jugendlichen entfernen, denn ansonsten kann sie nicht jederzeit anweisend oder handelnd eingreifen. Es gibt dafür zwar keine festen Grenzen, der erwachsene Fischereischeininhaber sollte aber in der Regel in einem Abstand von maximal 5 m anwesend sein, um auch wirklich und rechtzeitig eingreifen zu können.

 

Nach dem Wortlaut des BayFiG ist es nicht erforderlich, dass die erwachsene Begleitperson auch über einen Erlaubnisschein verfügt. Um diesbezüglichen Mißbräuchen vorzubeugen, insbesondere aber dem Mißbrauch, dass der Erwachsene über den Jugendfischereischein tatsächlich selbst die Fischerei zum halben Preis ausübt, ist nach den Bedingungen der Mainfischereigemeinschaft zwingend vorgeschrieben, dass auch die erwachsene Begleitperson über einen gültigen Erlaubnisschein verfügt. Zuwiderhandlungen werden geahndet.

 

Was zuweilen übersehen wird: Auch Kinder unter 10 Jahren dürfen angeln, allerdings - notwendig, ihnen fehlt die Reife - nur eingeschränkt. Nach unseren Bedingungen dürfen Kinder unter 10 Jahren mit 1 Handangel des Erlaubnisscheininhabers mitangeln. Das Abhaken, Betäuben, Töten und Verwerten des Fangs obliegt dabei dem Erlaubnisscheininhaber. Es versteht sich von selbst, dass der Erlaubnisscheininhaber sich in unmittelbarer Nähe zum mitangelnden Kind aufhalten muss. Wir meinen, dass das Angeln von Kindern gut und wichtig ist. Wir regen deshalb an, dass unsere Erlaubnisscheininhaber auch ihre unter 10-jährigen Kinder zum Angeln mitnehmen und sie auch in dem vorbezeichneten Sinne angeln und nicht nur zusehen lassen. Kinder, die nur zusehen dürfen, verlieren bald die Lust am Angeln. Allerdings sollten die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen, z.B. an gefährlichen Stellen Schwimmwesten, bedacht werden. Ein Kind, das nicht schwimmen kann, ist akut lebensgefährdet. Schwimmen und Schwimmen ist auch nicht das Gleiche. Wer ein paar Meter im Hallenbad schwimmen kann, geht im Fluss (mit Kleidung) trotzdem (sofort) unter. Bei Hochwasser und/oder Kälte sind auch Schwimmer nicht mehr in der Lage, sich mehr als wenige Minuten über Wasse zu halten. Denken Sie also vorher über die Sicherheit der mitangelnden Kinder nach und treffen Sie die dafür erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen! Gehen Sie bevorzugt im Sommer mit Kindern angeln, wenn auch das Wasser warm ist.

 

Maximal dürfen zwei Kinder mitangeln. Der Erlaubnisscheininhaber darf dann selbst nicht angeln.

 

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