Wichtige Infos!

Der Wettbewerb "Schönstes Bild/Video" findet auch in 2018 statt. Die Preisträger 2017 und die Einzelheiten finden Sie in der Rubrik "Filme, Bilder & Berichte", "Fotowettbewerb": Timo Weidhaus und Jörg Breidenbach mit Welsen aus der Strecke A.
Achtung!!! Von 01.01 bis 31.05. ist wieder Raubfischschonzeit. Jegliches Spinn-, Gummifisch- und sonstiges Angeln mit künstlichen Ködern (Blinker, Wobbler, Jiggen usw.) oder totem Köderfisch, Fischfetzen oder ahnlichen Ködern auf Hecht, Zander, Wels, Barsch, Rapfen, Döbel u.a. ist ausnahmslos verboten! Ausgenommen von diesem Verbot ist das Angeln auf Friedfisch mit Friedfischködern (Wurm, Mais, Bolies u.a.) und Welse, Döbel und Barsche mit Friedfischködern (z.B. Wurm oder Pellets).
Die jährliche Müllsammelaktion als Teilnahmevoraussetzung für die Wallertrophy findet am 17.03.18 statt. Treffpunkt Hochstadter Mainbrücke, Uhrzeit 08:00 bis 11:00 Uhr. Anmeldung per Kontaktmail. Ausweichtermin ist der 24.03.18, Treffpunkt Oberwallenstadter Baggersee, Uhrzeit folgt noch.
Die Erlaubnisscheine für die Bad Staffelsteiner Lauter sind auch 2018 im Angelspezi erhältlich. Vor bzw. beim ersten Angeln dort muss einen zusätzliche kostenpflichtige Einweisung erfolgen. Die terminliche Planung dieser Einweisung erfolgt über eine Kontaktmail an die Mainfischereigemeinschaft. Aufgrund der Lage mitten in der Stadt und einigen Verbotszonen bitten wir um Verständniss für diese Maßnahme.
Für die Kuhweide in Seubelsdorf sind jetzt auch beim Angelspezi in Bad Staffelstein Schlüssel hinterlegt. Diese können gegen ein Pfand von 20€ entliehen werden und müssen spätestens am nächsten Tag zurückgebracht werden.
Neue Termine für Fliegenfischen Wurfkurse zum Binden von Fliegen gibt es in der Rubrik "Fliegenfischen".

Wichtige Informationen und genaue Kartierungen zum Beangeln der Wehre unter "Aktuelle Informationen", "Aktuelles", "Betreten der Wehranlagen".

Verwendung von Echoloten

von Dr. Oliver Freiburg

Die moderne Fischerei ist auch deshalb so effizient geworden, weil es Ortungs- und Navigationsgeräte gibt, die einen sehr guten Überblick über die Verhältnisse unter Wasser verschaffen. Zu reden ist hier insbesondere vom Echolot. Es gibt heute Echolote, über die man nur noch staunen kann. Der Unterwasserbereich wird von ihnen quasi wie das eigene Wohnzimmer farbig offengelegt, samt allen dort schwimmenden Fischen (jedenfalls machen das sehr moderne Geräte glauben - zu den Unwägbarkeiten auch dabei sogleich). Ein Echolot kann zu verschiedenen Zwecken eingesetzt werden, nämlich zur Ergründung der Unterwasserverhältnisse und zur Fischortung. Das professionelle Angeln auf Hecht, Karpfen und Wels ist ohne solche Echolote eigentlich kaum noch vorstellbar, insbesondere aber in größeren Seen (sog. Binnenmeeren, z.B. die Müritz) oder Flüssen (z.B. Elbe, Rhein). Ob ein Echolot am Main, der in der Strömungsrinne in der Regel 2,5 - 2,8 m und an seinen tiefsten Stellen 3,5 - 4,0 m tief ist (, wobei es auch eine Stelle gibt, die über 6,0 m tief ist), Sinn macht, ist eine andere Frage. Der Echokegel weitet sich mit zunehmender Entfernung auf. Bei Tiefen von z.B. 10 m ist der dargestellte Bereich damit wesentlich größer als bei Tiefen von 2 oder 3 m. Der auf dem Echolot abgebildete Fisch ist auch nicht immer tatsächlich ein Fisch. So meinten Welsprofis bei ihrem Einsatz in Griechenland, riesige Welse auf dem Echolot sehen zu können, tatsächlich handelte es sich aber um Fischschwärme, die eine bestimmte Formation bildeten. Das richtige Lesen und Verstehen des Echolots in geringen Tiefen stellt überdies an den Angler erhöhte Anforderungen. Es mag hier den einen oder anderen Irrtum geben, z.B. ist die angebliche Abrisskante ein im Wasser liegender Baum, weil man der Technik und Optik zu sehr vertraut. Das gute alte Loten ist deshalb auch am Main immer richtig. Auch hat sich die Lottechnik verbessert, etwa beim Karpfenangeln. Ganz einfache Methoden des Lotens, etwa schwimmend, sind oft kaum zu schlagen. Es scheint, dass viele Angler, die das Echolot favorisieren, sich über die modernen Möglichkeiten des Lotens und des schwimmenden Lotens nicht immer im klaren sind.

 

Weder das BayFiG noch die AVBayFiG verbieten den Einsatz von solchen Echoloten, aber die Verordnung über die Fischerei im Regierungsbezirk Oberfranken (Bezirksfischereiverordnung - BezFi-V). Nach § 14 Satz 1 BezFi-V ist die Verwendung von Geräten zur Ortung von Fischen und Fischbeständen, die auch zur Auslotung der Gewässertiefe dienen können, verboten. Ausnahmen sind möglich, allerdings nur mit Zustimmung der Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberfranken, § 14 Satz 2 BezFi-V. Solche Ausnahmen machen zuweilen Sinn, insbesondere aber beim Hegefischen auf Waller, unserer Wallertrophy. Der Zweck des Hegefischens ist ja, den Wels gezielt zu beangeln. Weil der Fisch sehr geschickt ist und der Angelerfolg wesentlich von der Kenntnis seines Standortes abhängt, scheint uns die Gestattung einer Echolotbenutzung bei der Wallertrophy sinnvoll. Wir werden einen entsprechenden Genehmigungsantrag beim Bezirk Oberfranken für die Walletrophy 2013 stellen. Aber Vorsicht: Ob diesem Genehmigungsantrag entsprochen wird, ist noch nicht klar. Dies wird in der Auftaktveranstaltung zur Wallertrophy bekannt gegeben werden. Und: Die mögliche Gestattung der Verwendung eines Echolots heißt nicht, dass vom Boot gefischt werden darf.

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